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liegt sechs Kilometer südwestlich von Bad Polzin, Meßtischblatt Nr. 2262. Der Ort wird durch die früheren Vorwerke Groß und
Klein Vorbruch von
Alt Sanskow getrennt, er ist regional auf Bad Polzin ausgerichtet. Neu Sanskow war ein Lehen der Familie Zezenow, urkundlich belegt sind elf Pachthöfe. Später wurde die Lehensgerechtigkeit auf die Familien von Glasenapp und von Krockow übertragen. Einige Ländereien befanden sich auch im Besitz der Familien von Manteuffel und von Boritz. Im Jahre 1855 wurde Neu Sanskow in der Matrikel der Rittergüter gestrichen. Zwölf Jahre später, im Jahre
1867, wurden 136 Einwohner in siebzehn verstreut liegenden Wohnhäusern, ein Schulhaus, neunzehn landwirtschaftliche Betriebe und zwanzig Wirtschaftsgebäude gezählt. Das Vorwerk Groß Vorbruch war zu dieser Zeit mit Neu Sanskow zu einem Gutsbezirk vereinigt, während Klein Vorbruch einen selbständigen Guts- und Polizeibezirk bildete. In späteren Jahren wurde Groß Vorbruch eine selbständige Gemeinde. Die Landwirtschaft wurde auf leichten bis
mittelschweren Böden betrieben. Folgende Flurnamen sind mündlich überliefert: Ochsenkopf (Waldhöhe), Mühlenberg, Kesperbarg (Kirschenberg, zuletzt Gehöfte mit zahlreichen Kirschbäumen) und Splett (früher Haus mit Splißdach).
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